mpauly-zeichnen

Mikroskopisches Zeichnen

Wenn du etwas Übung im Umgang mit dem Mikroskop hast, kannst du dir jede Menge spannender Objekte angucken. Besonders interessant und gut zu beobachten sind Zellen der Zwiebel, der Wasserpest (einer Alge) oder der Mundschleimhaut. Um sich dabei so viel wie möglich einprägen zu können, fertigen Wissenschaftler, die mit dem Mikroskop arbeiten, häufig Zeichnungen der betrachteten Objekte an. Das kannst du natürlich auch tun, es gilt dabei jedoch, ein paar Dinge zu beachten.

Wie erstellst du eine wissenschaftliche Zeichnung?

Zunächst suchst du dir als Zeichenmaterial ein glattes, weißes Papier ohne Linien und Karos und einen mittelharten Bleistift.

Dann zeichnest du einen Rahmen für die Zeichnung. Die Zeichnung (und daher auch der Rahmen) sollte mindestens eine halbe DinA4-Seite groß sein.

Beschrifte die Zeichnung, indem du rechts über der Zeichnung notierst, was du untersuchst (z.B. Zellen der Zwiebel, Zupfpräparat). Rechts unter der Zeichnung schreibst du die gewählte Vergrößerung und deinen Namen.

Achte beim Zeichnen darauf, dass du:

  • einen kleinen, gut auffindbaren, typischen Ausschnitt des mikroskopischen Bildes wählst
  • Nur zeichnest, was du auch wirklich siehst und zwar so, wie du es siehst (nicht aus dem Gedächtnis oder ungefähr zeichnen). Ausnahme: Luftblasen solltest du nicht mitzeichnen!
  • deutlich, mit feinen und durchgängigen Linien zeichnest
  • nichts ausmalst
  • nichts bunt malst
  • wenig radierst

Beschrifte abschließend deine Zeichnung, indem du mit dem Lineal Striche ziehst und die passenden Fachbegriffe auf ihnen notierst.

Deine fertige Zeichnung könnte beispielsweise so aussehen:

mpauly-mikroskopie-zeichnung.jpg

Quelle: eigene Darstellung

Sofern nicht anders angegeben, steht der Inhalt dieser Seite unter Lizenz Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 License